FlugzeugabstürzeStart - Flugzeugabstürze

Eine Fluggesellschaft ohne Operations Control Center (OCC)? Unvorstellbar! Keine einzige Maschine würde in die Luft gehen - höchstens die Passagiere ...

Denn ohne das OPS geht laut Gesetzgeber gar nichts: Solange ein Flugzeug in der Luft ist, muß es unter Kontrolle der Fluggesellschaft sein. Das heißt, die Airline muß ein Büro mit entsprechendem Personal besetzen, das im Falle von ernsthaften Unregelmäßigkeiten nach einem vorgeschriebenen Benachrichtigungsverfahren diese an das Luffahrtbundesamt meldet. Dieses Büro muß erreichbar sein. Das Operation Control Center fugiert innerhalb der AERO LLOYD mit den Planungsabteilungen Verkauf, Bodenabfertigung sowie den Stationen im In- und Ausland. Es steht in ständigem Kontakt zu den Besatzungsmitgliedern und den Behörden, den Institutionen wie Luftaufsichten, Flugsicherungskontrollen und Eurocontrol in Brüssel. das OPS hat drei haupttätigkeitsbereiche - das sind Dispatch-Service, Überwachung des Flugablaufes und Einsatzplanung für die Besatzungsmitglieder. Unter dem Dispatch-Service versteht man die Koordination der vom OPS erstellten Flugpläne mit der Flugsicherung. In einem Flugplan wird folgendes definiert: Flugstreckenführung, Flughöhe, maximale Gewichtsgrenze bei Startgewicht, Berechnungen der maximalen Landebahnlänge bezogen auf das Gewicht des Flugzeugs (Passagiere, Gepäck u.s.w.). Zum Dispatch-Service gehört ebenso sie Benachrichtigung der "Luftfahrer" über unvorhergesehene Ereignisse, wie z.B. ein geschlossener Flughafen oder die Wetterbedingungen im Zielgebiet: Wie weit geht die Sicht, gibt es irgendwelche Unwetter, kommt der Wind von der Seite, kann bei Seitenwind ab einer bestimmten Stärke überhaupt noch gelandet werden kann.